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Aromatherapie - Heilen mit Düften *

Das Heilen mit Düften ist nachweislich über 5000 Jahre alt und wurde sowohl im alten Ägypten als auch in Indien zur Linderung psychosomatischer Beschwerden angewandt. Der Begriff Aromatherapie kam erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts auf, als der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé zufällig die Heilkraft des Lavendelöls entdeckte, indem er instinktiv seine verletzten Hände hineintauchte.

Bei der Aromatherapie werden ätherische Öle verwendet, die durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern, Wurzeln, Samen und Blüten von Pflanzen gewonnen werden.
Jede Pflanze hat unterschiedliche Eigenschaften. So hilft zum Beispiel Pfefferminzöl gut gegen Kopfschmerzen , Rosmarin wirkt belebend und Lavendel beruhigend. Zum Desinfizieren von Wunden kann man Teebaumöl verwenden, Kamille mindert Schmerzen, Rosenholzöl hellt die Stimmung auf und Hustenreiz lässt sich mit Latschenkieferöl lindern.

Die ätherischen Öle können einmassiert werden, als Badezusätze oder für Kompressen verwendet werden, durch Duftlampen im Raum verteilt werden oder als Gurgellösung Anwendung finden.
Die in den ätherischen Ölen enthaltenen Duftstoffe wirken auf das zentrale Nervensystem ein und erzeugen in Körper und Geist Wohlbefinden und Entspannung. Die Aromatherapie kann deshalb mit Erfolg eingesetzt werden bei Schlafstörungen, Nervosität, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit. Bei schweren Erkrankungen wie Krebs kann sie zumindest begleitend helfen, um das Immunsystem zu stärken und die Befindlichkeit zu verbessern.

Da aber nicht nur synthetische sondern auch natürliche Aromaöle Allergien der Haut und der Atemwege auslösen können, sollten sich besonders Schwangere und Kinder vorsehen.
Wird die Aromatherapie zur Verbesserung der Raumluft eingesetzt sollte man mit den ätherischen Ölen sparsam umgehen und sie nicht ständig verwenden, da sich sonst Übelkeit und Kopfschmerzen einstellen können.

* Für Angaben auf dieser Website wird keine Haftung übernommen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

 


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